Achtung: Neue Steuerfalle

SRG-Generaldirektor de Weck verdient jährlich 543 000 Franken! Auch die übrigen Kaderlöhne sind überdurchschnittlich hoch. Und wer bezahlt dies alles? Wir, mit unseren Gebühren, die man uns aus der Tasche zieht! Doch es fehlt an Geld, weshalb wir am 14. Juni über die Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen abstimmen. Bereits heute werden jedem Haushalt rund 450 Franken pro Jahr als Radio und Fernsehgebühr aus der Tasche gezogen! Doch scheinbar reichen diese enormen Summen, die dabei Schweizweit zusammen kommen, immer noch nicht aus, um den Subventionsbegehren unseres Staatsfernsehens zu genügen. Neu müssten alle bezahlen, Private und Unternehmen, egal ob jemand das Angebot empfängt, konsumiert oder überhaupt empfangen kann. Es gibt keine Möglichkeit mehr sich befreien zu lassen. Alle zahlen, auch die Unternehmen. Denken die Politiker in Bern ernsthaft, die Mitarbeiter einer Firma hätten Zeit während der Arbeit Fernsehen zu schauen? Und zudem haben diese Leute ja in ihrem Privathaushalt alle bereits Gebühren bezahlt! Seit 1990 ist die Gebühr bereits um 65% gestiegen. Auch wenn diese für Privathaushalte nun kurzzeitig sinken wird, wird sie anschliessend rasant ansteigen. Der Bundesrat erhält einen Freipass die Gebühren zu erhöhen und genau dies wird geschehen! Statt immer mehr Geld zu kassieren, soll die SRG in ihrem eigenen Laden über die Bücher! Darum stimme über überzeugt Nein am 14. Juni.
Michael Kreuzer
Nationalratskandidat, Gemeinderat, Visp

Artikel vom 18. Mai 2015

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