Dem Asylchaos einen Riegel schieben

Die Flüchtlingsströme nach Europa, insbesondere in die Schweiz, haben dieses Jahr ein Ausmass angenommen, das jenseits von Gut und Böse liegt. Europa kann unmöglich so viele Menschen aufnehmen, wie dieses Jahr in den Schengen-Raum eingedrungen sind. Nebenbei zeigt die gegenwärtige Situation, dass sich die wenigsten EU-Staaten an das Schengen-Dublin-Abkommen halten. Schengen hat der Schweiz poröse Grenzen und dadurch mehr Unsicherheit gebracht. Es wird höchste Zeit, das Abkommen zu künden und die Landesgrenzen wieder verstärkt und systematisch zu kontrollieren.
Was die Flüchtlingsproblematik anbelangt, muss man wissen, dass Flüchtling nicht gleich Flüchtling ist. Jene, die sich nach mehr Wohlstand sehnen, sollen keinen Anspruch auf Asyl haben dürfen. Diese Personen erschweren es nämlich, den echten Flüchtlingen zu helfen. Wirtschaftsflüchtlinge, die das Asylwesen als Einfalltor für unsere Sozialwerke ansehen, müssen in einem Schnellverfahren strikte aussortiert und ab-/zurückgewiesen werden. Der Finger muss endlich auf den wunden Punkt gelegt werden. Seit nunmehr 7 Jahren geht im Migrationsamt der Schlendrian umher: zu lange Verfahren (Schnitt 258 Tage), zu grosszügige Unterstützungszahlungen (>2 Mia. Fr.), zu hohe Anerkennungsquoten (ca. 60%), zu wenig Rückführungen (nur ca. 45% aller möglichen Rückführungen).
Die Zeit ist mehr als reif, dem Asylchaos mit einer restriktiveren Politik den Riegel zu schieben.
SVPO

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