Mehr Augenmass bei der Sozialhilfe

Die Sozialhilfekosten explodieren Jahr um Jahr zum Leidtragen des Steuerzahlers. Für diverse Bezüger ist die Sozialhilfe mittlerweile zum bedingungslosen Einkommen geworden. Eigentlich war sie dereinst als Hilfe zur Überbrückung einer Notlage geschaffen worden. Doch die zuständigen Stellen auf nationaler und kantonaler Ebene, notabene jeweils unter der Führung der SP, machen die Notlage offenbar zur Tugend und verweigern es, die Sozialhilfe-Situation zu verbessern, geschweige denn diese überhaupt zu hinterfragen. Ob so viel Trägheit seitens Staat muss man sich nicht wundern, wenn einige der Sozialhilfeempfänger ebenfalls phlegmatisch in der Nehmer-Position verharren.
Es muss endlich Remedur geschaffen werden. Das System der Fehlanreize ist zu korrigieren. Die Sozialhilfe muss tiefer sein, als der Lohn einer einfachen Arbeit, damit die Notwendigkeit, einer Arbeit nachzugehen, wieder gegeben ist. Die Sogwirkung der Sozialhilfe im Migrations- und Asylwesen muss minimiert werden, denn 46% Ausländer bei einem Bevölkerungsanteil von 23% sind eindeutig zu viele Bezüger. Sozialfälle sind nach den konkreten Umständen detailliert zu prüfen und zu beurteilen. Eine Pauschal-Bewertung ist unangebracht. So wie der Staat die Steuererklärung des ehrbaren Bürgers eingehend prüft, erwartet der Steuerzahler auch vom Staat, dass er die Situation der Sozialhilfeantragsteller prüft. Leistungen für Asylanten, Sozialtouristen sowie junge oder unkooperative Bezüger sind auf das Existenzminimum zu reduzieren. Die Zeit ist reif für mehr Augenmass bei der Sozialhilfe.
SVPO

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