Schon wieder versucht die SP abzulenken

Bedenklich, wie die SP Oberwallis in einem Leserbrief im WB vom 8. Mai erneut ausblendetm dass bei Staatsrätin Waeber-Kalbermatten die Ausgaben völlig aus dem Ruder laufen und ihre katastrophale Kündigung von zwei Anästhesisten dem Kanton Wallis erheblichen Schaden zugefügt hat.

Stattdessen ereiferte sich die SP darüber, dass der vom früheren Staatsrat (also in Anwesenheit von Claude ROch und Waeber-Kalbermatten, aber vor Freysingers Wahl) zum Generalsekretär ernannte Cleusix in dieser Funktion eine Praktikantin an eine öffentliche Pressekonferenz geschickt hat.

Die SP ist mit dem Resultat des vom Parlament geforderten Disziplinarverfahrens unzufireden. Ginge es nach ihr, dann müsste der Rechtsstaat für all jene aufgehoben werden, die nicht mit erhobener linker Hand die Internationale krähen. Dann kommt das lächerliche "Milliardenmärchen" hinzu, eine Aussage, die Oskar Freysinger so nie gemacht hat, aber dummdreist wiederholt.

Unbeachtet bleibt, dass Oskar Freysinger für die Rettung der Stiftung Kurt Bösch immerhin zwei Millionen in Bern abgeholt hat und dabei ist, die Präsenz der Polizeiakademie in Savatan sowie das Ausbildungszentrum der Polymechaniker am Flugplatz Sitten zu retten.

Hinzu kommt, dass er, anders als die SP Nationalrätinnen Kiener-Nellen ("Steueroptimierung") und Leutenegger-Oberholze (Kauf einer Zweitwohnung kurz vor der Abstimmung zur Weber-Initiative), nie in den eigenen Sack gewirtschaftet hat: keine Verwaltungsratsposten, keine Pfründen, nichts, aber aus freien Stücken eine jährliche Einzahlung von 14'400 Franken in die Staatskasse aufgrund des Doppelmandats.
SVPO

Artikel vom 15. Mai 2015

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