Grenzkontrollen verstärken

Europa wird von einer noch nie dagewesenen Flüchtlingskrise heimgesucht. Diese regelrechte Völkerwanderung brachte das Schengen-System zum Kollabieren. Höchste Zeit für die Schweiz zu handeln. Die Grenzkontrollen sind endlich wieder zu verschärfen, so wie dies unzählige Schengen-Staaten bereits getan haben. Wenn selbst EU-Länder die eben doch nicht so vorteilhafte Personenfreizügigkeit beschneiden, können auch wir als Nicht-EU-Mitglied unsere Grenzen wieder besser schützen.

Seit Frankreich infolge der Pariser Anschläge seine Grenzkontrollen verschärft hat, ging die importierte Kriminalität in der Romandie deutlich zurück. In Genf bspw. verringerte sich die Einbruchsrate im Dezember 2015 verglichen mit 2014 um 14%. Die verstärkten Kontrollen halten in Frankreich stationierte osteuropäische und balkanstämmige Banden davon ab, in der Schweiz Unheil zu stiften. Stattdessen operieren sie wieder vermehrt auf französischem Terrain, wo die Kriminalität explosionsartig anstieg. Der französische Drogenhandel, der vorwiegend in der Hand von Albanern ist, meidet seit der Grenzkontrollverschärfung seine Aktivitäten in Westschweizer Grenzkantonen.

Die Antwort auf das Scheitern des Schengen-Abkommens lautet verbesserte Grenzkontrollen und damit erhöhte Sicherheit. Der Rückgang der Kriminalität in der Romandie geht zweifelsfrei mit dem Rückgang von importierten Verbrechen einher. Daher müssen die Grenzkontrollen ebenfalls in der Schweiz wieder verstärkt werden.
SVPO

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