Ja für eine faire Verkehrsfinanzierung

Am 5. Juni stimmt das Schweizer Stimmvolk über die ehemalige Milchkuhinitiative ab. Neu heisst diese Vorlage «Initiative über eine faire Verkehrsfinanzierung». Die Initiative will immer noch, dass sämtliche Abgaben, welche die Verkehrsteilnehmer und Strassenbenützer zahlen, künftig ausschliesslich für die Strasse eingesetzt werden. Es ist eine Tatsache, dass Automobilisten, Motorrad- und Lastwagenfahrer seit Jahrzehnten grosszügig in die Staatskasse einzahlen. Im Schnitt generierten die Verkehrsteilnehmer 9 Mia. Franken über Steuern und Gebühren. Doch von den 9 Mia. Franken werden nur knapp 30 Prozent für Strassenaufgaben verwendet. Der Rest fliesst in die allgemeine Bundeskasse oder wird in den öffentlichen Verkehr investiert. Ich möchte mich mit diesem Leserbrief für diese Initiative einsetzen, so dass die entsprechenden Gelder in Zukunft auch wirklich der Strasse zugutekommen. Es wäre nämlich genügend Geld für die Beseitigung von Engpässen und den Unterhalt des Strassennetzes vorhanden. Jedoch müssen diese Mittel auch wieder der Strasse zufliessen und dürfen nicht zweckentfremdet werden. Stimmen auch Sie im Oberwallis Ja zu einer fairen Verkehrsfinanzierung.
Alessandro Marino, Naters

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