Nein zur erleichterten Einbürgerung der 3. Generation

Gemäss Abstimmungsvorlage muss nur ein Grosselternteil ein Aufenthaltsrecht, auch als Asylant, hier gehabt haben. Nicht mal die Eltern müssen hier geboren sein. Es genügt, wenn ein Elternteil mindestens 10 Jahre seines Lebens in der Schweiz verbracht hat.

So verstehen eingebürgerte "Neuschweizer" keine Landessprache, anerkennen hiesige Sitten nicht, oder werden kurz nach der Einbürgerung straffällig. Statistisch werden diese Personen dann als Schweizer erfasst und viele Ausländerprobleme werden problemlos mit eingebürgert. Zudem können sich auch Eltern mit radikaler Gesinnung oder mit Vorstrafen ein Bleiberecht durch die Einbürgerung ihrer minderjährigen Kinder sichern. Gefährder und Schläfer würden ebenso ungesehen erleichtert eingebürgert wie Schüler, die keiner weiblichen Lehrperson die Hand schütteln. Zu leichtfertig vorgenommene Einbürgerungen schaden der sich korrekt verhaltenden ausländischen Bevölkerung, den zurecht eingebürgerten, dem sozialen Zusammenhalt, aber auch der Schweiz und ihrem Staatswesen.

Eine sorgfältige Überprüfung, nahe beim Einbürgerungswillen (Gemeinde) ist daher richtig. So ist auch die tatsächliche Integration ausschlaggebend für die Einbürgerung und nicht der Geburtsort und 5 Jahre Schulbesuch in der Schweiz. Schon heute können sich junge Ausländerinnen und Ausländer problemlos einbürgern, wenn sie die Auflagen erfüllen und integriert sind. Doch viele wollen das nicht! Mehr Kontrolle, statt Erleichterungen, darum am 12. Februar ein NEIN in die Urne.
SVPO

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