SP-Gemeinderat Imhof: Unkollegiales Verhalten und falsche Behauptungen

Letzte Woche hat der Natischer SP-Gemeinderat Bernhard Imhof im WB öffentlich die Einbürgerungspraxis kritisiert und ist auch der verwaltungsinternen Einbürgerungskommission und seinen Gemeinderatskollegen in den Rücken gefallen. Dies alles ohne vorgängige Diskussion im Gemeinderat. Ein solches Verhalten ist äusserst unkollegial, aber bezeichnend! Zudem hat Gemeinderat Imhof mit falschen Behauptungen um sich geschlagen. So hat er z.B. behauptet, «dass es nicht sein könne, dass Einbürgerungsentscheide von Einzelpersonen in der Einbürgerungskommission abhängen». Scheinbar kennt Gemeinderat Imhof die Abläufe im Junkerhof auch nach mehr als fünf Jahren im Gemeinderat immer noch nicht. Die Einbürgerungskommission besteht aus einem Gemeinderat, der Kanzleichefin, dem Polizeichef und dem Schuldirektor. Sie macht nur Vorschläge. Die Entscheide über Einbürgerungen fällt der Gesamt-Gemeinderat. Im Weiteren hat der SP-Gemeinderat die falsche Behauptung aufgestellt, dass er die «fragwürdige Einbürgerungspraxis» nicht mittrage. Hier die Fakten: 2016 und 2017 hat der Natischer Gemeinderat 62 Einbürgerungsgesuche behandelt. Von diesen 62 Entscheiden wurden 58 einstimmig gefällt (ca. 94%). 94% aller Einbürgerungsentscheide wurden also von SP-Gemeinderat Imhof mitgetragen. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr gespannt auf die Verwaltungsbeschwerde der SP gegen die Einbürgerungskommission von Naters. Aber vermutlich ist diese angekündigte Beschwerde wohl nur eine weitere Luftblase der SP, die ihren Ursprung wohl auf der Briger Saltina hat…
SVP Naters

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