Kritiken am Spital Wallis vollumfänglich bestätigt – jetzt handeln

Die Expertise von Prof. Houben bringt gravierende Fehlfunktionen auf medizinischer und administrativer Ebene im Spital Sion zu Tage. So sind die Sterberate und die postoperativen Komplikationen in der hochspezialisierten Viszeralchirurgie massiv höher als in anderen Zentren der Schweiz.

Mitverantwortlich für diese Missstände zeichnen sich die autoritär strukturierte Direktion des Spitals Sion und die medizinische Leitung der Viszeralchirurgie, welche beide mit der Aufgabe überfordert sind. Die Hauptverantwortung liegt beim Verwaltungsrat, der seine Aufgabe nicht verstanden hat und sich vor allem damit abmüht, diese Missstände mit Pseudoexpertisen zu vertuschen, statt die Situation zu berichtigen.

Bereits 2011 wurde Kritik geäussert und es ist schlichtweg nicht zu akzeptieren, dass sowohl der Verwaltungsrat als auch die Direktion des Spitals Wallis den Auftrag, die Missstände zu beheben, nicht befolgt haben. Es ist offensichtlich, dass der Verwaltungsrat und die Spitaldirektion von Sion Patientenleben verantworten müssen.

Die Unsicherheit in der Walliser Bevölkerung bezüglich der Patientensicherheit im Spital Sion ist enorm. Die SVPO fordert als sofortige Massnahmen:
 

  1. Dass die Oberwalliser Patienten für die Fächer der hochspezialisierten Medizin nach Bern und nicht nach Sion verlegt werden.
  2. Dass die Missstände im Spital Sion bereinigt werden.
  3. Dass evaluiert wird, ob der aktuelle Verwaltungsrat bzw. die Direktion des Spitals Sion dazu überhaupt in der Lage sind, dies bewerkstelligen zu können.
  4. Dass die Leitung der Viszeralchirurgie im Spital Sion mit sofortiger Wirkung wechselt.
     

SVP Oberwallis

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