JSVPO wehrt sich gegen die unfaire Erbschaftssteuer

Die JSVPO setzte am Samstagmorgen des 16. Mai 2015 auf dem Sebastiansplatz in Brig ein klares Zeichen im Sinne der Familie und der KMU. Sie veranstalteten zusammen eine Standaktion und klärten die Bevölkerung über die unfairen Folgen der Erbschaftssteuer auf.



Aus Sicht der Jungbürgerlichen ist eine Bundessteuer auf Erbschaften Familien-feindlich, KMU-feindlich und in Sachen AHV-Sanierung ein Tropf auf den heissen Stein. Sie zeigten mit ihrer Aktion auf, dass mit solch einer Steuer in erster Linie die direkten Nachkommen einer Familie abgestraft werden, bedenkt man, dass diese Erbschaftssteuer auf Direktnachkommen in den meisten Kantonen abgeschafft wurde. Dabei muss ebenfalls beachtet werden, dass der Föderalismus mit einer Initiative wie dieser mit Füssen getreten wird, indem dem Kanton die Steuerhoheit in dieser Frage entnommen wird und dies kann aus Sicht der bürgerlichen Jungparteien nicht ankommen. Desweitern werden mit solch einer unfairen Steuern die Hauseigentümer, welche ein Leben lang sparten, um sich einen Teil des Vermögens in Form einer Immobilie anzulegen bestraft. Die Gegner der Erbschaftssteuer sehen nicht ein, warum solch lobenswertes Verhalten durch eine Erbschaftssteuer behindert werden soll. In finanziell unstabilen Zeiten kann es aus Sicht der Jungbürgerlichen nicht sein, dass man gerade den KMU und Familienbetrieben durch solch eine Mehrbelastung den Füssen unter dem Boden wegzieht. Durch eine Erbschaftssteuer werden Nachfolgeregelungen, welche familienintern geschehen, erschwert und dies kann aus wirtschaftlicher und familiärer Sicht nicht akzeptiert werden.
Schlussendlich muss festgehalten werden, dass mit solch einer Initiative die AHV unmöglich saniert werden kann. Im Gegenteil, es ist nichts Weiteres als ein Tropf auf einen immer heisser werdenden Stein. Das Volk mit solch irreführenden Behauptungen auf ihre Seite zu locken, erachten die Jungbürgerlichen als unmögliches Vorgehen. Aus genannten Gründen setzt sich die JSVPO gegen eine bundesweite Erbschaftssteuer ein und empfiehlt der Bevölkerung diese Initiative am 14.06.15 zur Ablehnung und plädiert dabei auf die Stärkung von KMU und Familie.

JSVPO

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