Parolenfassung der SVPO zur Abstimmung vom 27. November 2016

Der Vorstand der SVPO hat für die Abstimmung vom 27. November 2016 folgende Parole gefasst:

NEIN zur Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)»

Die Initiative will den Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz verbieten und die Laufzeit der bestehenden Kernkraftwerke begrenzen. Zudem soll der Bund dafür sorgen, dass weniger Energie verbraucht, die Energieeffizienz erhöht und erneuerbare Energien gefördert werden. Alle sind sich dessen bewusst, dass unser steigend technisierter Lebensstil zu einem erhöhten Stromverbrauch führt – allen Stromsparbemühungen zum Trotz. Die Schliessung der Kernkraftwerke kann durch einen zurückhaltenderen Stromkonsum und die beschränkten Kapazitäten der regenerativen Energien nicht annähernd kompensiert werden, denn 40% unseres Stromes stammt heute aus Atomenergie. Eine überstürzte Stilllegung der Schweizer AKW ist aus Sicht der SVPO nicht tragbar. Die AKWs Beznau I und II und Mühleberg würden bereits 2017 vom Netz genommen, 2024 trifft es Gösgen und 2029 Leibstadt. Infolge dieses vorschnellen Ausstiegs wären Versorgungsunsicherheit, erhöhte Auslandabhängigkeit und Kosten in Milliardenhöhe vorprogrammiert. Die heuchlerische Alternative der Linken und Grünen führt am Ende nur zum Import von Atomstrom aus Frankreich und schlimmer noch zum Einkauf von Kohlestrom aus Deutschland. Um einen solchen Rückschritt zu verhindern, kann die Antwort am 27. November 2016 nur lauten: Nein zur Atomausstiegsinitiative.

SVPO

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