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Jeder zweite Arbeitslose ist Ausländer

Deutlich über 50 Prozent der Personen, die Arbeitslosengelder beziehen, sind Ausländer, obwohl deren Anteil an der Gesamtbevölkerung nur bei 28 Prozent liegt. Und es kommt noch schlimmer: Die EU fordert, dass die Schweiz künftig das Arbeitslosengeld für im Ausland wohnhafte Grenzgänger bezahlt. Das hiesse, dass wir hunderte Millionen an Arbeitslosengeldern ins Ausland schicken würden, ohne dass unsere Arbeitslosenkassen kontrollieren könnten, ob diese Personen überhaupt eine neue Stelle suchen oder ob sie in einem anderen Land eine neue Stelle angetreten haben. Diese Forderungen der EU sind ein Schlag ins Gesicht jedes hart arbeitenden Schweizers und müssen zurückgewiesen werden. Die Folgen für Schweizer Arbeitnehmer wären nämlich gravierend: Wenn die Schweiz für über 400’000 Grenzgänger Arbeitslosengelder bezahlen müsste, würden die Lohnabzüge massiv ansteigen.

Dieses Beispiel zeigt: Die Personenfreizügigkeit ist kein Allheilmittel für unseren Wohlstand. Tatsächlich hat die ungesteuerte Zuwanderung erhebliche Nachteile zur Folge: steigende Sozialausgaben und eine hohe Ausländerkriminalität. Dies müssen wir unterbinden.

Die Schweiz muss die Zuwanderung endlich wieder selbst steuern können und selbst bestimmen können, wer unsere Sozialleistungen beanspruchen kann und wer nicht. Darum braucht es am 14. Juni ein klares Ja zur «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative.

Fredy Ursprung, Brig-Glis

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