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AHV-Mythos Zuwanderung

Als Rentner verfolge ich die Debatte über die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative aufmerksam. Häufig wird argumentiert, die AHV sei auf eine stetig steigende Zuwanderung angewiesen, da Zugewanderte Beiträge in die Sozialwerke einzahlen. Das klingt auf den ersten Blick überzeugend, greift jedoch zu kurz.

Zwar zahlen Zuwanderer während ihrer Erwerbstätigkeit in die AHV ein. Gleichzeitig erwerben sie damit aber auch Ansprüche auf spätere Rentenleistungen. Wer heute einzahlt, bezieht morgen Leistungen. Im Jahr 2024 flossen 7.5 Milliarden Franken AHV-Renten ins Ausland. Die Zuwanderung löst das demografische Problem der AHV also nicht. Wer behauptet, die AHV könne durch eine immer stärkere Zuwanderung langfristig gesichert werden, verkennt die Realität.

Auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt zeigt, dass Zuwanderung nicht automatisch zu einer Entlastung der Sozialwerke führt. Jeder zweite in der Arbeitslosenkasse ist ein Ausländer. Das heisst, Ausländer sind 2.5-mal häufiger arbeitslos als Schweizer. Zwei Drittel der Sozialhilfebezüger sind Ausländer. Diese Kosten muss die Allgemeinheit tragen.

Ich bin daher überzeugt: Es muss sich etwas ändern. Am 14. Juni haben wir mit der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative die Möglichkeit, die Zuwanderung wieder zu kontrollieren und an unsere Bedürfnisse anzupassen. Auch künftig werden benötigte Arbeitskräfte zum Arbeiten in die Schweiz kommen können – aber im Interesse unseres Landes. Ich stimme daher Ja zur «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative.

Guido Schmid, Ausserberg

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